Der bookra Verlag – die verlorene Ehre des Thilo Sarrazin?

von Konrad Traupe

Buchcover "'Islamkritik' bei Thilo Sarrazin"

Buchcover "'Islamkritik' bei Thilo Sarrazin"

Ein Jahr nach Erscheinen von Thilos Spalterthesen stellt ein junger Autor in seiner Erstveröffentlichung dar, warum die Kritik an Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ gerechtfertigt ist.

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Plötzlich Revolution…

Nach mehr als 30 Jahren Diktatur geht es für ÄgypterInnen nun darum, Demokratie zu gestalten – vor allem junge Frauen sehen Chancen für positive Veränderungen, aber auch Gefahren eines Backlashs

von Claudia Froböse (ersch. Heft 11/November 2011)

Am 11. Februar 2011 tritt Mubarak nach 18 Tagen andauernder Proteste von seinem Amt als Präsident zurück. In ganz Ägypten wird seit dem 25. Januar fast nur noch über die Revolution diskutiert. Auch in einem ägyptischen Kindergarten waren die Geschehnisse das beherrschende Thema. Die meisten der 40 Frauen, die dort arbeiten, waren selten auf dem Platz der Befreiung, von den ÄgypterInnen kurz Tahrir genannt.
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Kein Talent darf verloren gehen!

von Jonas Akaou (ersch. Heft 11/November 2011)

Feier zur 100. Patenschaft der Neuköllner Talente: Bettina Wulff mit jungen Talenten (1)

„Komm Jonas, wir bauen ein Haus!“ Minuten später bin ich im Werkstattdschungel des interkulturellen Kinder- und Elternzentrums „Am Tower“ und zimmere einen Tisch zusammen. Akram plant den Ausbau der Terrasse und denkt über ein zweites Stockwerk nach.
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Wenn Gott den Finanzmarkt reguliert – Warum Islamic Banking die Weltwirtschaft retten könnte

von Manuel Emonds

Emrah in seinem Büro in Charlottenburg

Emrah in seinem Büro in Charlottenburg

Islamic Banking ist im Kommen. Die Idee, das private Vermögen schariakonform anzulegen, ist für überzeugte Muslime eine Frage der Ehre. Kein Eingehenmüssen mehr auf die Normen der säkularen Welt. Kein Kapital, das nach ausbeuterischen Prinzipien vermehrt wurde. Kein Sündenfall mehr am Hochaltar des kapitalistischen Teufels. Schöne neue Welt – auch für den Rest? Weiterlesen »

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„…weil diese Leute nicht von einem anderen Planeten kommen…“

Interview mit Zeina Daccache

Zeina Daccache

Zeina Daccache

Die libanesische Theatertherapeutin und Filmemacherin Zeina Daccache arbeitet seit 2001 mit Drogenabhängigen, Verurteilten, traumatisierten und benachteiligten Menschen. Im Jahr 2008 hat sie Libanons erstes Gefängnis- Theaterprojekt ins Leben gerufen und 15 Monate lang mit 45 Inhaftierten des berüchtigten Beiruter Roumieh-Männergefängnisses an dem Theaterstück „12 Angry Lebanese“ gearbeitet. Ihr anschließend produzierter Dokumentarfilm vermittelt eine außergewöhnliche Botschaft von Hoffnung, Vergebung und der zweiten Chance. Weiterlesen »

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Hichkas – ein Rapper im Dienste einer Volksmeinung

von Goldkörper

Hichkas ist der bedeutendste Rapper im Iran. Musiker anderer Genres schätzen und setzen viel auf ihn. Noch wichtiger ist die Wirkung seiner Musik auf das mehrheitlich junge Volk Irans. Ein kurzer Eindruck vom Goldkörper Weiterlesen »

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„Neue Bilder im Kontext Migration“

Berlins postmigrantisches Theater Ballhaus Naunynstraße auf Erfolgskurs

von Nora Haakh (ersch. Heft 11/November 2011)

Seit drei Spielzeiten schnappt auf dem Logo des Ballhaus Naunynstraße eine schwarze Promenadenmischung entschlossen nach einem roten Stern. Das Hinterhoftheater, eröffnet mit dem Anspruch „aus der dritten Reihe zu bellen“, ist seitdem in die erste Liga deutschen Theaters eingezogen. Weiterlesen »

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Wahlkampf in Berlin

von Manuel Emonds (ersch. Heft 11/November 2011)

„Demokratie ist Haram – Die Gesetzgebung liegt allein bei Allah“ steht auf einem Plakat der BIG Partei, dem „Bündnis für Integration und Gerechtigkeit“, das in der Richardstrasse im Herzen Neuköllns zu finden ist. Weiterlesen »

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Die Macht der Musik

Singen, Rappen, Euphorisieren – Wie Musiker den arabischen Frühling mit ihrem „Soundtrack der Revolution“ beflügelten

von Konrad Traupe (ersch. Heft 11/November 2011)

„…ich spreche im Namen der Menschen, die leiden und mit Füßen getreten werden.“ (Musiker/Song: „El Général“/ „Rais Lebled“)

„…ich spreche im Namen der Menschen, die leiden und mit Füßen getreten werden.“ (Musiker/Song: „El Général“/ „Rais Lebled“)

Von vielen Gedachtes wurde von wenigen gesungen, gerappt, aber vor allem endlich ausgesprochen. System- und sozialkritische Musiker aus den Ländern Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens sprachen den seit Jahrzehnten unterdrückten Menschen aus der Seele und deren Songs verbreiteten sich dank Internet in Windeseile um die ganze Welt. Weiterlesen »

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Diwan #11 Release Party

Diwan_#11 release party

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