“Araber__Jude__Israeli” – Israels Schwarze Panther oder eine kurze Geschichte der Mizrahim in Israel

Von Anna-Esther Younes (gekürzte Version ersch. in Heft 4/Dezember 2007)


…vielleicht sind das nicht die Juden, von denen wir uns wünschen, dass sie herkommen, aber wir können ihnen kaum sagen nicht zu kommen…“

- Aus: The Zionist Executive, 5 June 1949. In: Tom Segev, “The First Israelis”, New York 1986, p. 156.

Ruven Abergjil, Mitbegründer der Schwarzen Panther. Foto: A. Younes, im Alternative Information Center, Jerusalem, 2007

Ruven Abergjil, Mitbegründer der Schwarzen Panther. Foto: A. Younes, im Alternative Information Center, Jerusalem, 2007

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Aserbaidschan: Warten auf den revolutionären Funken

von Rail Safiyev (ersch. Heft 11/Nov. 2011)


Anfang des Jahres machten viele von der „Arabellion“ erfasste Länder Schlagzeilen in den europäischen Medien. Aserbaidschan war nicht darunter. Trotz der angespannten Lage im Land gab es keine großen bewaffneten Auseinandersetzungen, keine Toten und keinen Regierungswechsel. Überraschend war, dass diesmal nicht die Länder des post-sowjetischen Raums den Anstoß zur Protestbewegung in Aserbaidschan gaben, sondern die bis vor einigen Jahren als fremdes Ausland wahrgenommene arabisch-islamische Welt. Weiterlesen »

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Und täglich grüßt Frau Schwarzer…

von SO* (ersch. Heft 11/Nov. 2011)

Deutschlands bekannteste Feministin und Autorin Alice Schwarzer versteht das Kopftuch als Zeichen der Unterdrückung der Frau, dabei weisen insbesondere Frauen im Nahen Osten und Nordafrika, welche vor allem die Proteste im Frühjahr dieses Jahres geprägt haben, eine starke emanzipatorische Kontinuität auf. Weiterlesen »

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Ein Wissenschaftler auf der Anklagebank

von Kübra Küçük (ersch. Heft 11/November 2011)

MIKAIL~1

Der Historiker Mikail Bayram kämpft seit Jahren gegen gesetzliche Verfahren in Konya. Vorwurf: Affront gegen Mevlana Dschalaladdin Rumi. Weiterlesen »

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“…because these people are from planet earth”

Interview with Zeina Daccache

Zeina Daccache

Since 2001 the Lebanese drama therapist and theater director Zeina Daccache works with addicts, convicts, traumatized and underprivileged people. Bringing into being Lebanon’s first drama project in 2008, she worked with 45 inmates of the notorious Roumieh prison in Beirut, focusing and rehearsing the play „12 Angry Lebanese“. A documentary produced along the way conveys a remarkable message of hope, forgiveness and second chances.

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„Unsere Aufgabe ist es, die Vielfalt des Islam darzustellen“ – Zu 200 Sendungen „Forum am Freitag“

von Sima Fazlali

Foto: ZDF / Rico Rossival


Die Sendung „Forum am Freitag“ hat es in der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft nicht leicht, als Pioniersendung mit zwei muslimischen Redakteuren, in einem journalistischen Format differenziert, kritisch und fair über den Islam zu berichten. Die Zwei-Mann- Redaktion bestehend aus Kamran Safiarian und Abdul-Ahmad Rashid gibt sich jedoch alle Mühe. Weiterlesen »

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Zwei Monate Damaskus

von Marius Stein*

Die Umayyaden-Moschee

Die Aufstände in Syrien fanden lange Zeit unter dem Radar der Weltöffentlichkeit statt – wenig war zu erfahren darüber, wie das Assad-Regime und sein Volk die jeweilige Unzufriedenheit mit dem Gegenüber zum Ausdruck brachten. Dem [dī.wān] wurden Tagebuchaufzeichnungen aus der Anfangsphase des Aufstandes zugespielt, die hier veröffentlicht werden. Weiterlesen »

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Der bookra Verlag – die verlorene Ehre des Thilo Sarrazin?

von Konrad Traupe

Buchcover "'Islamkritik' bei Thilo Sarrazin"

Ein Jahr nach Erscheinen von Thilos Spalterthesen stellt ein junger Autor in seiner Erstveröffentlichung dar, warum die Kritik an Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ gerechtfertigt ist.

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Plötzlich Revolution…

Nach mehr als 30 Jahren Diktatur geht es für ÄgypterInnen nun darum, Demokratie zu gestalten – vor allem junge Frauen sehen Chancen für positive Veränderungen, aber auch Gefahren eines Backlashs

von Claudia Froböse (ersch. Heft 11/November 2011)

Am 11. Februar 2011 tritt Mubarak nach 18 Tagen andauernder Proteste von seinem Amt als Präsident zurück. In ganz Ägypten wird seit dem 25. Januar fast nur noch über die Revolution diskutiert. Auch in einem ägyptischen Kindergarten waren die Geschehnisse das beherrschende Thema. Die meisten der 40 Frauen, die dort arbeiten, waren selten auf dem Platz der Befreiung, von den ÄgypterInnen kurz Tahrir genannt.
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Kein Talent darf verloren gehen!

von Jonas Akaou (ersch. Heft 11/November 2011)

Feier zur 100. Patenschaft der Neuköllner Talente: Bettina Wulff mit jungen Talenten (1)

„Komm Jonas, wir bauen ein Haus!“ Minuten später bin ich im Werkstattdschungel des interkulturellen Kinder- und Elternzentrums „Am Tower“ und zimmere einen Tisch zusammen. Akram plant den Ausbau der Terrasse und denkt über ein zweites Stockwerk nach.
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