Archiv für die Kategorie 'Spezial'

Natur als Drittsprache

von Karin Kutter und Kübra Küçük (ersch. Heft 9/Juni 2010)


Das türkisch-deutsche Umweltzentrum fördert neben dem migrantischen Umweltschutz auch den kulturellen Austausch mit Hilfe von Naturprojekten. Eine Bilanz nach einem Jahr Bestehen

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Mehr als nur den Koran auswendig lernen

von Nora Derbal ¤ (ersch. in Heft 12.2009)

Der Vorstand der saudischen Effat Universität hat sich die Ausbildung von zukünftigen, internationalen Spitzen-Managerinnen zum Ziel gesetzt. Diesen Anspruch leitet er vom „islamischen Zeitgeist und seinem Streben nach Wissen, Wahrheit und Aufklärung“ ab. Im Islamunterricht äußert sich diese Vision in der konkreten Aufforderung zu Toleranz und umweltgerechter Müllentsorgung
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„Viele Jugendliche sind von religiösem Wissen ausgeschlossen.“

Şahinder Gelim studiert in Münster Geschichte, Biologie und Islamunterricht als Ergänzungsfach auf Lehramt. Derzeit wird sie als Referendarin an einer Realschule in Recklinghausen ausgebildet. Der [dī.wān] sprach mit ihr über ihr Studium.
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Grenzen errichten

Über die Rolle von Islambildern im europäischen Schulunterricht
von Gerdien Jonker ersch. in Heft Dez. 2009

Wer bereits die Zeit gefunden hat, sich das neue Yearbook of Muslims in Europe anzuschauen, kann feststellen, dass sich zu den Begriffen „Gastarbeiter“, „Exilsucher“, „Flüchtling“ und „Konvertit“, also den Kategorien der (west-)europäischen Wahrnehmung von Muslimen in Europa, eine neue hinzugesellt hat, nämlich die des „indigenen“ oder „ethnischen“ Muslims. Seit vor zwanzig Jahren die Mauer fiel, das Ende des Kalten Krieges erklärt wurde und die EU sich in Richtung Ost- und Südosteuropa auszudehnen begann, sind auch europäische Länder in den Blickpunkt geraten, in denen Muslime traditionell beheimatet
sind.

Gailer+1839+Saladdin

Auf dem Bild schütteln sich – historisch inkorrekt – Gottfried, 1098 der erste „König“ von Jerusalem, und Salah al-Din, der Eroberer der Kreuzfahrerstaaten, um 1290 die Hand. Quelle: Gailer, Jacob E., Erzählungen aus der Weltgeschichte. Wesel: Bagel 1839.

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Die Macht des Wassers

von Jannis Hagmann (erschienen Heft 9 / Juni 2010)

SAUDI-ARABIEN Einst als Provisorium erdacht, ist ein Abwasser-See nahe der saudischen Küstenstadt Jidda zu einem Langzeit-Politikum geworden. Eine Flutkatastrophe im November 2009 offenbarte zudem Mängel in allen Bereichen des städtischen Wassersystems

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Ägypten – Apostasie oder legale Konversion? Die nächste Runde im Ringen um die Registrierung von Religionswechseln beginnt

von Björn Zimprich (ersch. Heft 7/Juli 2009)

Koptische+Kirche z

Fragen wie der Abfall vom Islam, im Fachjargon Apostasie, oder der Übertritt zu einer anderen Religion, Konversion, werden immer wieder vor ägyptischen Gerichten verhandelt. Jetzt sorgt ein neuer Fall für Aufsehen, erstmals hat die koptische Kirche einem ehemaligen Muslim den Übertritt zum Christentum schriftlich bestätigt.

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Der drohende Umsturz

von Claudia Hoffmann (ersch. Heft 7/Juli 2009)

"Nieder mit dem Diktator"Die jüngsten Massen- demonstrationen in Teheran sind seit der Revolution 1979 die größten aber nicht die ersten Proteste im Gottesstaat. Bereits vor zehn Jahren, im Juli 1999  wurde das islamische System  in seinen Grundfesten erschüttert, nachdem  die brutale Unterdrückung  der Studentenproteste zum Aufbegehren der Gesellschaft gegen die islamische Republik wurde. Weiterlesen »

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Im Magen zwischen den Kontinenten

von Fatima Elgheib (ersch. Heft 7/Juli 2009)

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Der Schmuggel von Haschisch in die EU über die marokkanisch-spanische Grenze floriert. Ein lebensgefährliches, aber auch gut gesichertes Geschäft Weiterlesen »

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Die Grenze verläuft zwischen dir und mir

von Manuel Emonds (ersch. Heft 7/Juli 2009)

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Grenzen sind die Haupthindernisse, die MigrantInnen auf ihrem Weg in eine fremde Kultur bewältigen müssen. Auf dem Weg nach Deutschland kann man sie auf zwei Wegen überqueren: Legal, per Antrag bei der Ausländerbehörde, oder illegal, angewiesen auf mehr oder weniger vertrauenswürdige Helfer.

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Die Baha’i im Iran – zur ganz „legalen“ Verfolgung einer religiösen Minderheit

von Sasha Dehghani (ersch. Heft 7/Juli 2009)

Der Schrein des Babs mit den Hängenden Gärten der Baha’i in Haifa, Israel

Die größte religiöse Minderheit des Irans, die Baha’i, werden von Seiten der iranischen Regierung zahlreichen Repressalien ausgesetzt – nicht nur vereinzelten Willkürakten, sondern systematischen, rechtlich legitimierten Verfolgungsmaßnahmen

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