Monatsarchiv für Juni 2010

„Viele Jugendliche sind von religiösem Wissen ausgeschlossen.“

Şahinder Gelim studiert in Münster Geschichte, Biologie und Islamunterricht als Ergänzungsfach auf Lehramt. Derzeit wird sie als Referendarin an einer Realschule in Recklinghausen ausgebildet. Der [dī.wān] sprach mit ihr über ihr Studium.
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Sufismus in der Türkei

von Yunus Yaldiz (ersch. Heft 9/Juni 2010)

Teil von Atatürks Modernisierungsprogramm war das Verbot aller mystischen Bruderschaften.
Doch das sufische Erbe lebt trotz aller staatlichen Restriktionen auch in der heutigen
Türkei fort, wenn auch oft in gewandelter Form. Weiterlesen »

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Grenzen errichten

Über die Rolle von Islambildern im europäischen Schulunterricht
von Gerdien Jonker ersch. in Heft Dez. 2009

Wer bereits die Zeit gefunden hat, sich das neue Yearbook of Muslims in Europe anzuschauen, kann feststellen, dass sich zu den Begriffen „Gastarbeiter“, „Exilsucher“, „Flüchtling“ und „Konvertit“, also den Kategorien der (west-)europäischen Wahrnehmung von Muslimen in Europa, eine neue hinzugesellt hat, nämlich die des „indigenen“ oder „ethnischen“ Muslims. Seit vor zwanzig Jahren die Mauer fiel, das Ende des Kalten Krieges erklärt wurde und die EU sich in Richtung Ost- und Südosteuropa auszudehnen begann, sind auch europäische Länder in den Blickpunkt geraten, in denen Muslime traditionell beheimatet
sind.

Gailer+1839+Saladdin

Auf dem Bild schütteln sich – historisch inkorrekt – Gottfried, 1098 der erste „König“ von Jerusalem, und Salah al-Din, der Eroberer der Kreuzfahrerstaaten, um 1290 die Hand. Quelle: Gailer, Jacob E., Erzählungen aus der Weltgeschichte. Wesel: Bagel 1839.

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Neukölln mal ganz Multikulti: Eine kulturkritische Betrachtung zum Film ‚Life is a battle’ aka ‘Neukölln Unlimited’

von Anna-E. Younes

Filmplakat mit Randerscheinung

Die Rolle der Kritikerin ist oftmals eine, die nicht unbedingt angenehm ist. Besonders dann nicht, wenn das, was man kritisieren möchte, von so vielen anscheinend ganz anders wahrgenommen wird. In dieser Filmkritik möchte ich mich daher nicht nur mit dem Film „Neukölln Unlimited“ beschäftigen, sondern ihn stattdessen nutzen, um die weitergehende politische Bedeutung von Film, seine Beziehung zum „Mainstream“ und die persönlichen Beweggründe der Macher zu behandeln.

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Die Macht des Wassers

von Jannis Hagmann (erschienen Heft 9 / Juni 2010)

SAUDI-ARABIEN Einst als Provisorium erdacht, ist ein Abwasser-See nahe der saudischen Küstenstadt Jidda zu einem Langzeit-Politikum geworden. Eine Flutkatastrophe im November 2009 offenbarte zudem Mängel in allen Bereichen des städtischen Wassersystems

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