Archiv für das Tag 'Iran'

Fotostrecke “Teheran, Tag 1 nach der Wahl”

von Manuel Emonds

Teheran, Shahid Mutaharri Strasse, ein Demonstrant versucht die Blutungen in seinem Gesischt zu stillen

Der 13. Juni 2009. Einen Tag zuvor wurde in Iran die zehnte Präsidentschaftswahl abgehalten, die der Amtsinhaber Ahmadinejad mit 63% der Stimmen gewonnen haben soll. Der klare Abstand zwischen den beiden Hauptkonkurrenten Ahmadinejad und Mussawi von 63% zu 36% wurde von den Anhängern Mussawis als eindeutiger Beleg dafür gewertet, dass die Wahl verschoben wurde, gerechnet hatte das ganze Land mit einem knappen Ausgang der Wahl. Weiterlesen »

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Der drohende Umsturz

von Claudia Hoffmann (ersch. Heft 7/Juli 2009)

"Nieder mit dem Diktator"Die jüngsten Massen- demonstrationen in Teheran sind seit der Revolution 1979 die größten aber nicht die ersten Proteste im Gottesstaat. Bereits vor zehn Jahren, im Juli 1999  wurde das islamische System  in seinen Grundfesten erschüttert, nachdem  die brutale Unterdrückung  der Studentenproteste zum Aufbegehren der Gesellschaft gegen die islamische Republik wurde. Weiterlesen »

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Die Baha’i im Iran – zur ganz „legalen“ Verfolgung einer religiösen Minderheit

von Sasha Dehghani (ersch. Heft 7/Juli 2009)

Der Schrein des Babs mit den Hängenden Gärten der Baha’i in Haifa, Israel

Die größte religiöse Minderheit des Irans, die Baha’i, werden von Seiten der iranischen Regierung zahlreichen Repressalien ausgesetzt – nicht nur vereinzelten Willkürakten, sondern systematischen, rechtlich legitimierten Verfolgungsmaßnahmen

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Was ist denn hier illegal?

von Claudia Hoffmann

Wie Ahmadinejad die Wahl gewann
Dass es in der Islamischen Republik in den Bereich des Legalen fällt, Oppositionelle zu verhaften, die vermeintlich mit den Islamischen Werten kollidieren, ist ja aus den letzten Jahrzehnten durch zahllose Beispiel bekannt. Auch, dass die herrschende Elite selbst entscheidet, was islamisch ist und was nicht. So fand sich unerwartet auch so manch Geistlicher in der Rolle des Oppositionellen wieder.
Leider gibt es da diesen eklatanten Widerspruch in der Verfassung, der Folter verbietet, freie Meinungsäußerung garantiert und unter anderem auch eine Wahl des Präsidenten vorsieht. Und zwar durch das Volk.

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Nach rechts Richtung Revolution, nach links Richtung Freiheit

von Alexander Kalbarczyk (ersch. Heft 6/Februar 2009)

Ein Basar in EsfahanKaum ein anderes Land des Mittleren Ostens bewegt die Gemüter so intensiv und nachhaltig wie die Islamische Republik Iran. Welche Realität aber fördert ein längerer Iran-Aufenthalt zutage? Es bleibt ein Gefühl neugieriger Ratlosigkeit.
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Verbaler oder militärischer Krieg?

von Selim Mawad (ersch. Heft 4/Dez. 2007)

Trotz aller Rhetorik: Es gibt viele Gründe, warum es unwahrscheinlich ist, dass die USA dem Iran den Krieg erklären werden Weiterlesen »

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