
von Marius Stein*
Die Aufstände in Syrien fanden lange Zeit unter dem Radar der Weltöffentlichkeit statt – wenig war zu erfahren darüber, wie das Assad-Regime und sein Volk die jeweilige Unzufriedenheit mit dem Gegenüber zum Ausdruck brachten. Dem [dī.wān] wurden Tagebuchaufzeichnungen aus der Anfangsphase des Aufstandes zugespielt, die hier veröffentlicht werden.
Nach mehr als 30 Jahren Diktatur geht es für ÄgypterInnen nun darum, Demokratie zu gestalten – vor allem junge Frauen sehen Chancen für positive Veränderungen, aber auch Gefahren eines Backlashs
von Claudia Froböse (ersch. Heft 11/November 2011)
Am 11. Februar 2011 tritt Mubarak nach 18 Tagen andauernder Proteste von seinem Amt als Präsident zurück. In ganz Ägypten [...]

Singen, Rappen, Euphorisieren – Wie Musiker den arabischen Frühling mit ihrem „Soundtrack der Revolution“ beflügelten
von Konrad Traupe (ersch. Heft 11/November 2011)
Von vielen Gedachtes wurde von wenigen gesungen, gerappt, aber vor allem endlich ausgesprochen. System- und sozialkritische Musiker aus den Ländern Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens sprachen den seit Jahrzehnten unterdrückten Menschen aus der [...]

von Karin Kutter (ersch. Heft 11/November 2011)
Heute schon protestiert? Per Mausklick am virtuellen „March of Millions“ in Solidarität mit den ägyptischen Demonstranten teilgenommen und sein Facebook-Foto mit einem „Atomkraft – Nein danke“-Button versehen. Noch nie war Revolte so einfach – und so angesagt. In Zeiten von Facebook wird Rebellion zum einfachen Klick, ein „gefällt mir“ [...]

von Anna Antonakis
Die Geschichte des tunesischen Internetaktivisten Slim Amamou klingt fast zu unglaublich, um wahr zu sein und ist eng mit den Ereignissen der tunesischen Revolution verknüpft. Am 22. Mai 2009 wurden nicht nur tunesische AktivistInnen auf seinen Kampf für Meinungsfreiheit aufmerksam, als er eine Demonstration gegen Internetzensur mitinitiierte, sondern auch internationale NGO-VertreterInnen.